F28 Größe und Position eines Videofensters festlegen

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    Wie kann man die
    Größe und Position eines Videofensters festlegen?


    Vorbemerkung


    Mit der Version Rincewind hat sich für die Einstellung der Anzeigegröße eines Videos etwas geändert. Mit diesem Thema sollen vor allem die Unterschiede zwischen der Vorgängerversionen Twoflower (2.0.x) und der Version Rincewind (2.1.x) und deren Folgeversionen herausgestellt werden.


    Alle hier angesprochenen Einstelloptionen sind unter Einstellungen - Alle - Video zu finden. Sie wirken sich nur aus, wenn das Videofenster nicht im Interfacefenster integriert ist.



    Einstellung einer festen Größe für das Videofenster


    1. Unter den Twoflower-Versionen


    Videobreite und/oder Videohöhe auf den gewünschten Wert setzen und Automatische Videoskalierung aktivieren.


    2. Unter den Rincewind- und Folgeversionen


    Ohne dass das Video gleichzeitig beschnitten wird, lässt sich eine feste Fenstergröße nicht mehr einstellen.




    Einstellung der Skalierung (Darstellungsgröße) für das Videofenster


    Unter Skalierung beziehungsweise Vergrößerung ist eine relative Größenänderung zu verstehen. Diese wird durch den Skalierungs- beziehungsweise Vergrößerugsfaktor festgelegt. Der Wert 1 bedeutet dabei, dass das Video in seiner Originalgröße angezeigt wird. Alle Werte Größer 1 bedeuten eine Vergrößerung, Werte kleine 1 eine Verkleinerung. So wird mit dem Wert 2 das Video in doppelter und mit dem Wert 0,5 in halber Größe angezeigt.


    1. Unter den Twoflower-Versionen


    Videoskalierungsfilter auf den gewünschten Skalierungswert und die Videobreite sowie die Videohöhe auf -1 setzen.



    2. Unter den Rincewind- und Folgeversionen


    Video vergrößern auf den gewünschten Vergrößerungsfaktor (kann auch negativ sein) setzen. Außerdem muss entweder Automatische Videoskalierung aktiviert und/oder Videobreite und/oder Videohöhe auf -1 gesetzt werden.




    Video über die Einstellung der Größe beschneiden


    1. Unter den Twoflower-Versionen


    Ist die Automatische Videoskalierung deaktiviert sowie Videobreite und/oder Videohöhe festgelegt, wird das Video erst zentriert auf die festgelegten Maße gebracht und anschließend entsprechend dem Videoskalierungsfilter noch skaliert. Gezeigt wird vom Bild nur der Teil, der von der festgelegtem und ebenfalls skalierten Größe angezeigt werden kann.


    Will man alle seine Videos unbeschnitten in einer bestimmten Größe anzeigen, so geht das nur wenn alle Videos das gleiche Seitenverhältnis haben. Hat man Videos mit unterschiedlichen Seitenverhltnissen, zum Beispiel 16:9 und 4:3, dann empfiehlt es sich, nur eine Größe festzulegen, zum Beispiel die Höhe. Außerdem sollte die automatische Skalierung und als Skalierungsfaktor die 1 eingestellt werden.


    Die Option "Video vergrößern" hat bei diesen Versionen keine Auswirkung.



    2. Unter den Rincewind- und Folgeversionen


    Ist Automatische Videoskalierung deaktiviert sowie Videobreite und/oder Videohöhe festgelegt, wird das Video erst zentriert auf die festgelegten Maße gebracht und anschließend entsprechend dem Wert für Video vergrößern skaliert. Alles was größer als die Vorgabe für die Größe ist, wird nicht angezeigt.


    Mit diesen Versionen ist es nicht mehr möglich, alle seine Videos unbeschnitten mit einer festen Größe, beziehungsweise einer festen Seitengröße anzuzeigen.


    Die Option "Videoskalierungsfilter" hat bei diesen Versionen keine Auswirkung.




    Position des Videofensters setzen


    Die Position des Videofensters wird unter beiden Versionen über Video-X-Koordinate und Video-Y-Koordinate für die linke obere Ecke des Videofensters festgelegt.


    Zumindest unter Windows ist es so, dass sich bei mehreren Monitoren, die als Erweiterung benützt werden, das Koordinatennetz auf alle Monitore erstreckt. Die linke obere Ecke des Hauptbildschirms hat dabei die Koordinaten 0, 0. Diese sollten jedoch nie eingestellt werden, denn der VLC interpretiert sie als "keine Koordinateneinstellung". Statt dessen wählt man die Koordinaten 1, 1.


    Sekundäre Anzeigegeräte, die sich links vom Hauptbildschirm befinden, haben eine negative X-Koordinate, solche, die sich recht vom Hauptbildschirm befinden, eine positive, die größer ist, als die Pixelbreite des Hauptbildschirms.


    Ähnliches gilt für die Y-Koordinate von sekundären Anzeigegeräten. Je nachdem, ob die Ober- oder Unterkante mit dem Hauptbildschirm auf einer Höhe liegt, beginnt der Nullpunkt unter, über oder mit dem Nullpunkt des Hauptbildschirms.