VLC Probleme mit *.ts

  • Mein Problem ist sehr ähnlich wie


    TS-Videos werden nicht abgespielt



    Ich habe viele TV-Aufnahmen mit Arcsoft "Total Media 3.5" gemacht (war bei einem DVB-T USB-Stick dabei).


    Die Aufnamhmen wurden als *.mpg gespeichert, liessen sich aber nicht mit anderen Programmen wiedergeben.


    Per Websuche fand ich heraus: es handelt sich um Transportstreams. Einfaches Umbenennen in *.ts hat geholfen. Mein Fernseher (ein JVC) gibt die *.ts einwandfrei wieder.


    Aber der VLC-Player 'versteht' sie nicht. Erst wenn ich die *.ts mit "PVAStrumento" in *.pvs umgewandelt habe.



    Gibt es eine einfachere Lösung als alles zu konvertieren?



    Fehlermeldungen VLC sind im Wesentlichen jede Menge


    ts error: libdvbpsi error (misc PSI): Bad CRC_32 table 0x0 !!!

  • Hi

    Andere Aufnahme Software benutzten .

    Ich denke du hast Windows als Betriebssystem ?


    Nimm DVBVIEWER PRO (ca.20,-Euro)


    Die TS Files werden wiedergegeben .

    Außerdem hat er noch weitere nette Möglichkeiten (z.B. Alle Sender auf einem Transponder gleichzeitig aufnehmen )

    MfG soyo

  • hehe :) Es geht mir nicht um Neuaufnahmen. Dafür hab ich schon etwas Geeignetes, das die Aufnahmen auch in einem gängigen Format speichert.



    Ich würd mir nur gern ersparen, die alten Aufnahmen (~1TB) alle nochmal zu konvertieren, damit sie auch der VLC-Player 'lesen' kann. Wenn mein TV und PVAStrumento die *.ts anstandslos verarbeitet - warum kann das der VLC-Player nicht? Die einschlägigen MS-Programme übrigens auch nicht (Win7).


    Da liegt (mal wieder) die Vermutung nahe, dass es an einer bst. System-Codec liegen könnte.

  • Hi

    Liegt nicht am Video-Codec ! TS Aufnahmen in SD sind auch immer MPEG

    Deine Fehlermeldung deutet eher auf nen Timeline Fehler .

    Deshalb läufts ja dann nach PVAStrumento . ProjectX macht das auch .

    Da wird ja bei dem was Du machst nicht "Konvertiert" , sondern nur Video,Ton und Zeitlinie abgeglichen , und defekte Bilder entfernt .


    Öffne mal ein org.MPG und dann das PVA TS mit der Freeware MEDIAINFO .

    Mediainfo auf Text umstellen , Text kopieren und hier einfügen (als Code)


    Code
    Die einschlägigen MS-Programme übrigens auch nicht

    Ich würd es auch noch mal mit dem Freeware Player WINDOWS MEDIAPLAYER CLASSIC versuchen .

    Manchmal geht der besser als VLC .

    Ev. liegt es ja mal wieder an der momentanen VLC Version .

    MfG soyo

  • Hi


    Hier die Meldungen von Mediainfo:



    1. Originalaufnahme *.mpg



    Als *.ts (umbenannt) ist der Infotext beinah identisch. Lediglich ohne die Zeile "FileExtension_Invalid .."



    2. Von PVAStrumento erzeugtes *.pva





    Quote

    Ev. liegt es ja mal wieder an der momentanen VLC Version


    Die vorherigen VLC-Vs. konnten mit den mpg/ts auch nix anfangen.



    Quote

    Ich würd es auch noch mal mit dem Freeware Player WINDOWS MEDIAPLAYER CLASSIC versuchen .


    Damit hatte ich es (vor Jahren) auch schonmal erfolglos probiert.

  • Hi

    99 zeigt Dir den Fehler in der Aufnahme

    Stream-Größe : 244 MiB (5%)

    das ist Falsch


    PVAStrumento hat es gerichtet :

    siehe 67

    Stream-Größe: 3,94 GiB (100%)


    Also wie vermutet , TIMELINE Fehler , Aufnahme wird als absolut Fehlerhaft erkannt (von den Playern)


    MfG soyo

  • Danke.


    Nur merkwürdig, dass mein TV das anstandslos toleriert.


    Da hat wohl der VLC-Player noch etwas Nachholbedarf. ;)


    Ich hab hier noch ne Linux Büchse rumstehen. Werd ich bei Gelegenheit da mal ausprobieren.



    Naja - muss ich mir etwas einfallen lassen. Sinn der Aktion ist, dass ich meine Audio/Video/Pix 'Wanderfestplatten' überall anschliessen kann (mit USB3-Adapter). TVs, PCs, als NAS am Router.



    Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben. Vllt. wird der VLC-Player ja dahingehend noch bissel verbessert. Sollte eigentlich mein Standardplayer auf Win und Linux werden.

  • Hi

    >Nur merkwürdig, dass mein TV das anstandslos toleriert.<


    Bedenke : Fernsehsender werden über den Tuner empfangen , und ein Signal (genau so wie von einem Receiver oder DVD/BluRay Player) einfach angezeigt .

    Geht wie früher mit nem Röhren Fernseher .


    Für Mediendateien (oder Internet) z.B. über USB oder Netzwerk , ist im TV aber ein "Mini Computer" enthalten. Und dieser hat nie ein Windowsbetriebssystem . Sondern oft UNIX , das je nach Hersteller programiert wird .

    Deshalb geht einiges auf TV , dieses oder jenem Hersteller , und auf den Geräten anderer Hersteller nicht .



    >Ich hab hier noch ne Linux Büchse rumstehen. Werd ich bei Gelegenheit da mal ausprobieren.<

    Das macht Sinn . Auch wenn VLC unter Windows genau so aussieht und funktioniert , ist er unter Linux anders .

    Grund : Unter Linux ist er Zuhause . d.h. z.B. du installierst im System einen Codec , und damit wird er VLC zu Verfügung gestellt .

    Unter Windows ist VLC geschlossen , dort kann er nur mit "Sachen" arbeiten , die in seinem eigenen Ordner sind .Das hat Vorteile , aber halt nicht immer.


    >Vllt. wird der VLC-Player ja dahingehend noch bissel verbessert.<

    Für deinen Fall , bezweifele ich das .

    Grund : VLC müßte erst erkennen , was an deinem File kaputt ist , es reparieren (ala Strumento) und dann wiedergeben .



    Nur so :

    Ich hatte das auch schon hin und wieder , etwas Anders .

    Beispiel : Film 1Std 30min lang .

    A: VLC zeigt ne Länge von 1min 50sek . Spielt auch nur so lange und bricht ab .

    B: VLC zeigt ne Länge von 15Std 10min . Zeigt das erste Bild und das wars .


    Bei SD Aufnahmen , jag ich die durch ProjectX (da Java , gibts das auch für Linux)

    Bei HD Aufnahmen , jag ich die durch AVIDEMUX 2.6 (auch für Windows und Linux)



    Und schreibmal , welches Linux Betriebssystem du genau verwendest , ev. gibts dann da noch einen anderen Weg , wenn du vor kleinen Konsoleneingaben

    keine Angst hast.

    MfG soyo

  • Ich habe hier noch alten Lappi und Desktop PC mit Lubuntu 14.


    Beide ~Bj. 2000, Pentium4, 2GHz - also echte 'Oldtimer' ;)


    Mein Frauchen nimmt gern den Lappi für ihre Online-Games.


    Der DesktopPC ist mehr so 'stille Reserve für den Notfall'.