Kein Ton am TV

  • Hallo,

    wenn ich eine DVD mit dem VLC-Mediaplayer auf eine Multimediafestplatte überspiele und die dann am TV anschließe, kann ich zwar den aufgenommen Fil sehen aber ich habe keinen Ton!?

    Am PC habe ich dann aber Ton mit Bild! :/

    Wo liegt der Fehler?


    Danke schon mal für Eure Antworten.


    Der Ketzer

  • Die Frage ist was für ein Tonformat liegt vor?

    Sieh bitte in die Betriebsanleitung deines Fernsehers, welche Formate er wiedergeben kann.

    Am besten mit Mediainfo (Programm für den PC) nachsehen was für ein Tonformat, vorliegt und das dann fernsehgerecht ins Tonformat umwandeln das dein Fernseher wiedergeben kann. Meistens sind DD Tonformate (aber auch noch mehr) auf einer DVD. Dieses Format kann kein Fernseher wiedergeben.

    Dazu brauchst du schon einen AVR, oder Soundbar.


    Das einfachste wäre der DVD gleich die richtige Tonspur für den Fernseher verpassen.

    Dazu kannst du den Film in VLC konvertieren. Du musst natürlich wissen welches Tonformat (mp3 oder ä.) und Container dein Fernseher unterstützt. (mp4,TS, oder ä).


    Ein PC ist eine ganz andere Sache!!

  • Hallo Playernfs,

    danke für die Antwort, aber leider verstehe ich nur Bahnhof....

    Wie kann ich im VLC überhaupt beim konvertieren die richtige Tonspur (mp3 oder ä) einstellen?

    Danke..... :thumbup:

  • Wichtig hierbei ist das du erst mal weißt was in dem File (Container) drinsteckt. Dafür gibt es das Programm "Mediainfo". es ist kostenlos.

    Habe hier mal eine Beispiel Datei geöffnet.

    Daraus kann man erkennen das das Video einen MPEG-PS Stream enthält. Disen könnte man jetzt auch wieder in verschiedene Formate umwandeln mit entsprechenden Containern (mp4,mts,avi,etc.).

    Wir wollen uns jetzt auf den Audiostream beziehen.

    Dazu in Audio die Information lesen. Darin steht "PCM". (Pulse Code Modulation). Das ist ein Standard Audio Format für DVD, alter Filme. Wir wollen jetzt nicht so sehr ins Detail gehen, verwirrt dich nur.

    Diesen PCM Stream kannst du z.b im VLC in einen (Ac3,mp3,ogg etc.) wandeln.

    Code
    Kleine Bemerkung am Rande einen PCM Audiostream können alle Geräte wiedergeben.


    Jetzt im VLC auf "Medien", hier jetzt mehrere Dateien öffnen. In jetzt erscheinen Fenster eine File zum Bearbeiten aussuchen über "Hinzufügen", danach unten auf "Konvertieren" stellen.

    danach


    jetzt kannst du im Dropdown Feld eine Konvertierung aussuchen.


    habe mich mal für einen Container MPEG-PS entscheiden, mit .mp3 Tonspur. Da es diese Umwandlungsmöglichkeit im Auswahlmenü nicht gibt habe ich mir ein "eigenes Profil" gemacht. Neues Profil anwählen.

    Profilname "Vob+mp3".


    Als erstes in der Registerkarte "Verkapselung" auf "MPEG-PS" stellen.

    Weter geht es ins Register "Videocodec"

    Hier stelle mache ich jetzt einen Haken an "Video" + "Originalspur" behalten. Weil ich ja nur den Ton in der Videodatei verändern will.

    (hier könnte ich jetzt auch wieder das Video bearbeiten über die Registerkarten, aber das lassen wir).


    Jetzt sollte die Anzeige in der Registerkarte ausgegraut sein.

    In die Karte Audiocodec:


    bitte so einstellen. Hier möchte ich die Audiospur in der Verkapselung haben also muss ich Audo aktivieren.

    Hier suche ich mir jetzt den Codec raus "mp3".

    Bitrate lasst ich bei 128 kb/s stehen. Bei Stereo reicht das vollkommen aus. Bei Mehrkanal würde ich die Bitrate natürlich verändern (mindestens auf 384kb/s). Aber ich schweife ab.

    Kanäle sind ja nur 2.

    Jetzt kommt die Abtastrate, die ist sehr wichtig wenn es sich um Videos (BD usw,) handelt, hier muß eine Abtastrate von 48000Hz gewählt werden. Weil es in der DVD (BD) Norm so erwartet wird. Bei reinen Musiktiteln "MP3" kann ich hier auch eine Abtastrate von 44100Hz einstellen.

    Da ich keine Untertitel habe kann ich jetzt auf erstellen gehen. Nochmal checken ob auch mein Profil angewählt wurde "Vob+mp3", wenn nicht einstellen. Zieldatei aussuchen sie z.b. Test.vob nennen.Ok konvertieren.


    Ergebnis sieht so in Mdiainfo aus.



    So wird eine Umwandlung des Clipes Test1.vob+PCM in vob+mp3 gemacht. Alles andere natürlich analog.

    Viel Glück...


    (P.S. Nur Medienplayer können verschiedene Videoformate mit verschiedenen Tonformaten richtig wiedergeben. Auch bei falscher Tonabtastrate).

  • Hallo Playernfs,

    danke für die Beschreibung aber verstanden habe ich nichts, alleine schon im ersten Satz "File (Container)"????? In welchen Container welche File was ist File......

    Anscheinend muss man Bill Gates sin um das zu verstehen......

    Eine einfache Schritt für Schritt Anleitung, wie z.B.: Computerbild, gibt es wohl nicht......


    Dank trotzdem...

  • Ok habe Kritik angenommen.


    Ich zitiere Wiki:

    Code
    Ein Containerformat (von englisch container ‚Behälter‘) legt in der Informationstechnik eine Datenstruktur fest, mit der einzelne Datenströme eventuell verschiedener Formate zu einem Datenstrom (zum Beispiel einer Containerdatei) zusammengeführt werden können (Multiplexing). Die Möglichkeiten verschiedener Containerformate unterscheiden sich stark voneinander. Der einfachste Fall ist das Zusammenfassen mehrerer Dateien zu einer Archivdatei, wie beispielsweise beim TAR-Format.
    
    Darauf aufbauend wird der Begriff des Containerformats oft in der Hinsicht verwendet, dass die in ihr enthaltenen Daten ein sinnvolles Ganzes ergeben – beispielsweise Videodaten dergestalt mit Audiodaten zusammenzuführen, dass sie einen abspielbaren Film ergeben oder Textinformationen mit Bildern und anderen Informationen zu kombinieren, dass sie ein Verbunddokument ergeben. Sehr bekannte und oft verwendete Medien-Containerformate, vor allem für die gemeinsame Speicherung der Bild- und Tondaten eines Spielfilms in einem einzigen Datenstrom, sind MP4 (Dateiendung .mp4), Matroska (.mkv, .mka), DivX (.divx) und das tendenziell veraltete AVI (.avi). 

    Das ist jetzt hoffentlich verständlicher geworden.

    Vielleicht kannst du meinen geschriebenen Post jetzt nachvollziehen.

    Hier mal einen link um sie Sache zu vertiefen:

    Containerformat – Wikipedia