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  1. VLC Player Forum
  2. Der VLC Player
  3. Fragen zum VLC Media Player

Playlisten einstellungen

  • Exilant
  • March 13, 2013 at 10:20 AM
  • Closed
  • Thread is Resolved
  • Exilant
    Guest
    • March 13, 2013 at 10:20 AM
    • #1

    Servus zusammen,

    ich tüftle schon eine ziemliche Zeit daran rum meinem VLC (unter Win als auch unter Linux) beizubringen, wie und in welcher Form ich gerne meine Playlisten gespeichert bekommen würde. Normalerweise, wenn ich unter Win eine Playlist generiere, dann verwendet VLC den kompletten Pfad mit Laufwerksbuchstaben. Unter Linux gehen diese Playlisten dann aber nicht, da dort das Komzept der Laufwerksbuchstaben unbekannt ist und alles vom root verzeichnis aus geht. Was ich möchte, ist das der VLC die Playliste so generiert, dass ich in der jeweiligen Playlist den Pfad relativ zu der Position der Playlist in der Verzeichnisstruktur bekomme.

    Beispiel:
    unter WIndows erstellt: N://musik/band/album/musikstück.mp3
    unter Linux erstellt: /home/exilant/musik/band/album/musikstück.mp3
    Erwünscht ist aber:
    wenn die Playlist im Verzeichnis /musik liegt:/band/album/musikstück.mp3
    wenn die Playlist im Verzeichnis /musik/band/ liegt: /album/musikstück.mp3
    wenn die Playlist im Verzeichnis /musik/playlists liegt: ../band/album/musikstück.mp3 Ob jetzt aber der VLC und andere Medienplayer in der Lage ist das mit dem eine Stufe in der Struktur zurück (../) begreift, wäre nur ein Zuckerl.

    Ich hoffe mich verständlich ausgedrückt zu haben, was mein Problem ist. Da ich alle meine Audio/Videos-Files auf einer NAS liegen habe und von allen Rechner meine Playlisten abspielen will, brauche ich relative Pfade. Kennt da einer einen Weg, da ich sonst jede Playlist von Hand editieren muss und das bei einigen GB ein ziemlicher Aufwand wäre.

    Merci...
    Der Exilant

  • kodela
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    • March 13, 2013 at 2:25 PM
    • #2

    Hallo Exilant,

    willkommen im Forum.

    Zu Deiner Frage, ob VLC dazu bewegt werden kann, in den von ihm angelegten Playlisten an Stelle der absoluten Pfade relative Pfade zu setzten, möchte ich "Nein" sagen. Ein klares "Nein" traue ich mir nicht zu, denn bei diesem Programm ist man nie vor Überraschungen sicher.

    Aber es ist ja nicht so, dass Du jede Playlist von Hand editieren müsstest. Da gibt es sehr wohl Programme, die das erledigen. Ich habe mir selbst solch ein Tool geschrieben, das zwar für einen etwas komplexeren Ersetzungsvorgang bestimmt war, aber es würde für Deine Zwecke reichen. Ich habe es eben diesbezüglich noch einmal getestet.

    Zu Deinen Beispielen:

    Playliste unter Windows erstellt für:
    N:\musik\band\album\musikstück.mp3
    ergäbe folgenden Eintrag in der Playlist:
    <location>file:///N:/musik/band/album/musikstück.mp3</location>
    Wenn die Playlist im Verzeichnis
    N:\musik
    liegen würde, müsste daraus werden:
    <location>file:///./band/album/musikstück.mp3</location>

    Hinweis: beachte die unterschiedliche Schreibweise der Schrägstriche bei Dir und bei mir!

    Playliste unter Linux erstellt für:
    /home/exilant/musik/band/album/musikstück.mp3
    ergäbe (vermutlich) folgenden Eintrag in der Playlist:
    <location>file:////home/exilant/musik/band/album/musikstück.mp3</location>
    Wenn die Playlist im Verzeichnis
    /home/exilant/musik
    liegen würde, müsste daraus werden:
    <location>file:///./band/album/musikstück.mp3</location>

    Mein Tool erledigt solche Aufgaben, auch wenn in der Playliste mehr als eine mp3-Datei ist.

    Solltest Du kein solches Programm finden und an meinem kleinen Tool interessiert sein, dann lasse es mich wissen.

    Mit freundlichem Gruß,

    kodela

  • Exilant
    Guest
    • March 13, 2013 at 3:01 PM
    • #3

    Also der VLC kann ja mit relativen Pfaden arbeiten, hab ich ausprobiert, geht auch ohne das präfix file: im VLC. Ich habe in noch keiner .m3u das Präfix file: gesehen. Wichtig ist dabei doch scheinbar nur das es am Ende auf eine Mediendatei verweist.
    Nur mit absoluten Pfaden gibts ein Problem, wegen der Sache mit den Laufwerksbuchstaben bei Windows.
    Die Struktur ist in etwa so bei mir aufgebaut:

    |
    |\Hauptkategorie
    | \Subkategorie1
    | -PL2.1
    | -PL2.2
    | \Subkategorie2.1
    | -PL1.2
    | \CD1
    | \CD2
    | \Subkategorie2.2
    | -PL2.2
    |

    Die Playlisten sollten eigentlich sowohl einmal in den Subkategorien erster Ebene, als auch in Subkategorien zweiter Ebene liegen. Also Pro Album 2 PLs. Läge alles in der Hauptkategorie würde es auf Dauer zu unübersichtlich.
    Mal schauen was das Tool MP3 Folder kann (win, unter Linux such ich nachher) und ich sag dann bescheid, was meine Testerei gebracht hat.

    Der Exilant

    btw. Wieso arbeitest du mit XML-Tags? Arbeitest du mit XSPF-Playlists?
    http://de.wikipedia.org/wiki/M3U vs. http://de.wikipedia.org/wiki/XML_Shareable_Playlist_Format

    Edited 2 times, last by Exilant (March 13, 2013 at 3:11 PM).

  • kodela
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    • March 13, 2013 at 3:27 PM
    • #4

    Hallo Exilant

    Quote from Exilant

    Arbeitest du mit XSPF-Playlists?

    Ja, warum nicht?

    Kodela

  • Exilant
    Guest
    • March 13, 2013 at 3:59 PM
    • #5

    Viel zu viel Schreibkram. m3u kann auch von fast allen Endgeräten verarbeitet werden. XSPF ist weniger verbreitet.

    Der Exilant.

    PS:
    Nein, dieser Beitrag wurde nicht editiert. Da sollte nur der übergroße Leerraum am Ende des Beitrages entfernt werden, aber die Software "spinnt".

    Edited once, last by kodela (March 14, 2013 at 12:10 PM).

  • kodela
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    • March 13, 2013 at 6:12 PM
    • #6

    Hallo Exilant,

    Quote from Exilant

    XSPF ist weniger verbreitet.

    kann schon sein, brauch die Playliste aber nur für VLC und da wird manches gespeichert, was nur mit XSPF geht.

    mfG, kodela

  • Exilant
    Guest
    • March 14, 2013 at 7:47 AM
    • #7

    Klar.. verstehe.

    Siehste, drum arbeite ich mit m3u oder m3u8. Ich habe hald bei mir eine NAS, wo die Daten liegen, einen Rechner im Büro, einen Rechner als HTPC im Wohnzimmer, einen HTPC im Schlafzimmer und ein Laptop. Grad bin ich noch dran, mir einen Medienplayer mit Touchscreen in der Küche einzubauen. Damit will ich dann in der Küche Musik/Hörbücher hören, aber gleichzeitig im Web nach Rezepten suchen. Ein Rechner switched immer zwischen WIn und Linux hin und her, die HTPCs haben beide ein Linux drauf, genauso wie der Laptop, der Mediaplayer für die Küche wird auf Basis eines Raspberry Pi mit Raspian laufen. Alle diese Rechner sollen problemlos Musik etc. über das Netz abspielen und die Playlisten verarbeiten können. Daher setze ich auf das "simpelste" Markup, welches sowohl XBMC versteht, der VLC kapiert und der das Raspian XBMC.

    Der Exilant

  • kodela
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    • March 14, 2013 at 10:41 AM
    • #8

    Hallo Exilant,

    und ich meinte schon, mit meinen drei simplen Rechenknechten dem "Computerwahn" verfallen zu sein. Aber ich sehe, das kann noch schlimmer werden.

    Servus, kodela

  • Exilant
    Guest
    • March 14, 2013 at 11:29 AM
    • #9

    Lach..

    Also eigentlich sind bei mir noch mehr Rechner zu finden. Ich habe noch zwei alte Dell Laptops, eines dient mir als Musikplayer in meinem Atelier, wenn ich am Malen bin. Das andere habe ich meinem Vater geliehen, da dieser einen alten Rechner braucht, auf dem er Win 3.11 installieren kann, da er seine Heizung damit steuern und programmieren will. Ein Mini ITX Rechner ist mein Entwicklungsserver. Einen Rechner habe ich noch zu einem Testserver umgebaut, auf dem ich mit Windowssystemen und Servern bastle. Einer steht noch rum, der ist ein alter P4 von Medion, der war mal einige Zeit als Musikplayer für die Garage gedacht. Und dann ist da noch der eine Rechner, der mir als Encodierungsrechner dient. Zusammengefasst komme ich auf 10PCs (mehr oder weniger alt) und einem nicht gerade kleinen Stapel alter Mainboards, einer großen Kiste Steckkarten und einer weiteren Kiste mit sonstigem PC Zubehör.

    Der Exilant

  • kodela
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    • March 30, 2013 at 12:55 AM
    • #10

    Hallo Eixilant,

    eben habe ich mir diesen Thread noch einmal durchgesehen. Hast Du jetzt schon etwas gefunden, womit Du Deine Pfade umschreiben lassen kannst. VLC hat mit relativen Pfaden jedenfalls kein Problem.

    Noch etwas: Du schreibst von "Viel zu viel Schreibkram." und meinst die XSPF-Playlisten. Was musst Du da schreiben, oder meinst Du den Umfang?

    MfG, kodela

  • Exilant
    Guest
    • March 30, 2013 at 10:12 PM
    • #11

    Hi Kodela,

    ich hab mich im VLC HQ umgetan und mit den Entwicklern palavert. Dort wurde mir gesagt, es gibt keine Möglichkeit dies einzustellen. Daher muss ich die Playlisten derzeit noch von Hand von absolut auf relativ umschreiben.

    ABER...

    Da es dort auch einen Bereich gibt in dem man Features (also Funktionalitäten) erbitten kann.. (feature request)... habe ich dort gleich mal eine Bitte auf eben so ein feature gepostet. Entweder das man es einstellen kann, oder das der VLC automatisch relative Pfade generiert.
    Mal schauen ob die Entwickler sich die arbeit machen.

    Bei den XSPF playlisten sind für mich zu viele Tasten zu drücken, wenn ich was editiere. XSPF ist ja SGML basiert und braucht immer seine Tags. m3u (oder m3u8) ist eine einfache Textdatei die nach "Schlüsselbegriffen" abgearbeitet wird.

    Der Exilant

  • kodela
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    • March 31, 2013 at 1:21 AM
    • #12

    Hallo Exilant,

    wenn Du willst, kannst Du hier meinen PfadKonverter herunterladen.

    Kurzbeschreibung:

    Für die Hauptkategorie den Pfad einstellen und Option "Unterordner einbeziehen" aktivieren, die Extention für die Playlisten eintragen, (können auch mehrere, durch Semikolon getrennte sein) und über Button "Konvertieren" die Umwandlung starten.

    Damit werden in allen Playlisten in und unterhalb der Hauptkategorie die absoluten Pfade in relative umgewandelt.

    Genau so geht man für die Umwandlung der Playlisten einer Subbkategorie vor.

    Aktiviert man die Option "Unterordner einbeziehen" nicht, dann werden nur die Playlisten eines Ordners konvertiert.

    Das ganze funktioniert natürlich nicht, wenn sich die Playlisten in der Hierarchie nicht über den wiederzugebenden Objekten befinden.

    Teste das aber vorsichtshalber zuerst einmal an Kopien.

    MfG, kodela

    Files

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