TS nach MP4 Wandeln

  • Hallo.


    Ich habe einen grossen Berg an TS-MPEG2-Streams von TV-Aufnahmen und möchte diese endlich mal zur Archivierung in MP4 wandeln.


    Hat der VLC hierfür eine Batchfunktion, welche man im Hintergrund vielleicht automatisch nacheinander alle Film konvortieren kann?


    Und wären diese Dateien dann auch für die Archivierung geeignet oder enthalten sie vielleicht zuviele "Volbilder"/B/I-Frames, die zwar bei Streaming wichtig, aber als Datei nicht alle 1-2 Sekunde unnötig wären.


    PS:
    - Die Aufnahmen sind Hauptsächlich 16:9
    - sie enthalten manchmal auch Mehrkanalton, kann man den bewahren?
    - Kann man 2.35:1 auch vorschneiden, um später auf 2.1:1 Monitoren nicht sich mit Schwarzen streifen herumärgern zu müssen.
    - Falls doch mal eine 4:3 dabei ist, könnte man diese Autoerkennen?

  • Hallo lisvlde6,


    willkommen im Forum.


    Zu Deinem Berg von Fragen empfehle ich Dir, Dich einmal im Thema B00 - Häufig gestellte Fragen zum VLC Player etwas umzusehen.


    Zu Deiner Frage:


    Quote

    ... wären diese Dateien dann auch für die Archivierung geeignet oder enthalten sie vielleicht zuviele "Volbilder"/B/I-Frames, die zwar bei Streaming wichtig, aber als Datei nicht alle 1-2 Sekunde unnötig wären.


    empfehle ich Dir, Dich entweder mit dem "Innenaufbau" von Videostreams bzw. Videodateien schlau zu machen, oder diesen Punkt ganz zu vergessen. Da liegst Du völlig daneben.


    Deine letzte Frage mit der "Autoerkennung" von 4:3 Formaten möchte ich aber schon einmal vorweg mit einem "Nein" beantworten. Nicht, dass es überhaupt nicht möglich wäre, aber eine solche Lösung ginge wohl weit über das hinaus, was man in Deinem Fall an Aufwand betreiben sollte.


    Mit freundlichem Gruß,


    kodela

  • VirtualDub hat eine Batchfunktion UND ist ein Transcoder.


    "The right tool for the right purpose!"



    Der Exilant

  • Hallo lisvlde6,


    ich habe für Dich einmal eine Batchdatei herausgekramt, die Dir vielleicht helfen kann. Ich habe Sie für mich einmal geschrieben, um eine Menge von MP4-Dateien, welche mein BD-Player nicht akzeptierte, ins MKV-Kontainerformat zu konvertieren. Hier ist sie:



    Du müsstest Sie Deinen Bedürfnissen anpassen und dabei die Schleife selbst auskommentieren, damit für die Testerei nu eine (möglichst kleine) Datei konvertiert wird.


    Ich habe zwei Alternativen vorgesehen, einmal mit Transkodierung und einmal ohne. So wie Du die Datei jetzt siehst, wird nicht transkodiert. Soll transkodiert werden einfach nach dem "REM Ohne Transkodierung:" die Zeilenschaltung entfernen und nach "REM Mit Transkodierung:" eine einfügen. Außerdem könnte man eine transkodierte Datei auch gleich löschen lassen.


    MfG, kodela

  • Warum will man sich aber denn diese Aufwand überhaupt antun? Bei den HDD Preisen würde ich mir das überlegen mir diese Arbeit zu machen. Bessere Qualität als das Original bekommst ja auch nicht.

  • Hallo Andreas,


    Du frägst, warum man sich diesen Aufwand antue. Die Antwort


    Quote

    Ich habe Sie für mich einmal geschrieben, um eine Menge von MP4-Dateien, welche mein BD-Player nicht akzeptierte, ins MKV-Kontainerformat zu konvertieren.


    habe ich doch gegeben. Bei den MP4-Dateien handelte es sich auch nicht um irgend welche Kopien von Originalen, sondern um ganz legal über Mediathek beschaffte Videos, die ich nicht kaufen kann und die ich auch nicht im MPK-Format bekomme, das einzige Format, das mein Player akzeptiert. Zufrieden?


    MfG, kodela

  • Bei dir ist das ja was anderes, aber der Threadersteller hat ja ein Format wo denke ich jeder Player klar kommt. Und in deinem Fall würde ich vielleicht mal nach einem Firmware Update schauen vom Player, vielleicht gibt's ja was.

  • Hallo Andreas,


    danke für den Tipp mit der Firmware, aber glaube mir, ich habe bisher nicht nur einmal abgecheckt, ob es da was gibt. Es ist zwar keineswegs ein Billiggerät, was ich da habe, ein Panasonic für über 300 €, aber was die abspielbaren Formate anbelangt, ist es ein ausgesprochener Stümper.


    Warum übrigens lisvlde6, der Themenersteller, seine Videos konvertieren will, interessiert mich relativ wenig. Er hat eine Frage zu einem Problem (für ihn ein Problem) gestellt und ich versuche, ihm genau zu diesem Problem zu helfen.


    MfG, kodela

  • Ja ich glaub dir. Was aber dieses Problem angeht so ist Pioneer auch nicht unbedingt viel besser, meist halten sich solche Merkenhersteller extrem an normen, und weicht der Stream da nur irgendwie ein wenig ab so streiken sie. Das zieht sich von CD Playern bis hin zu den jetzigen BR Playern. Aber ich denke mal lange werden sich optische Medien sowieso nimmer am Markt halten können, der Trend geht einfach zu Flash.

  • Ich muss da nochmal nachtaroken.


    Was das "sich an Standards halten" betrifft.. das ist eine Sache die eigentlich nur dann gemacht wird, wenn ein Konzern entweder lizenztechnisch am Standard verdient oder einen Standard setzen will, weil er an Teilen davon LIzenzgebühren einfordern kann/will. Sehen wir und mal das Beispiel SONY an.. SONY kocht immer und gerne sein eigenes Süppchen. Das hat oft zur Folge, das man Sony Geräte nur mit anderen Sony Geräten anständig betreiben kann. Gerade in der Unterhaltungselektronik-Sparte. Wie oft habe ich es da schon erlebt, das Gerät A (von Sony) mit Gerät B (anderer Hersteller) nicht gescheit funktioniert, wenn man dann den Support anruft bekommt man zu hören: "Kaufen sie sich Gerät B von SONY dann gehts!" Konkret habe ich hier die Videocamera meines Vaters.. eine Sony.. Filme von der Camera auf einen PC zu bringen.. ein Witz... das geht nur mittels des Sony-Docks... und NUR mit der Sony Software, die natürlich proprietär ist und nur auf Systemen läuft, für die Sony Treiber anbietet. Dabei gäbe es genug Standards (IEEE1394; auch bekannt als Firewire, aber dann wieder proprietär; oder USB) mit dem man sowohl die Daten von der Camera capturen könnte, als auch die Camera steuern.
    Apple machts ebenso.. die werden sich noch wundern, wenn ihre iPhones in Europa standartisierte Ladeanschlüsse haben müssen, weil das eine EU-Norm vorschreibt. Ich bin mir aber sicher, auch hier wird Apple das so machen, das man über USB NUR sein Handy/iPod/iPad laden kann, aber eine Verbindung zu einem PC wird es nicht geben. Dafür brauchts dann wieder den von Apple "erlaubten" Anschluss, obwohl es über USB bei allen anderen Handy geht, nur nicht bei Apple. Selbst Nokia hat lange an seinen Nokia-Steckern festgehalten und musste davon ablassen, weil sie sich die Kundschaft damit vergrätzt haben.


    Bei DVDs und BluRays sieht das wieder ganz anders aus.. Alte und neue DVDs laufen auf "jedem" Player, der den Standard kann. BluRays hingegen sind über Java programmiert und da kann es vorkommen, das du ständig das Betriebssystem von deinem BluRay Player Updaten oder Downdaten musst, weil er sonst entweder NUr die alten oder NUR die neuen BluRays liest. Auch hier spielen Konzernewünsche/forderungen eine Rolle: Im Februar 2002 gründeten neun führende Elektronikfirmen, darunter Matsushita, Pioneer, Phillips, Thomson, LG Electronics, Hitachi, Sharp, Samsung und Sony die Blu-ray Disc Founders.


    Was Flash angeht. Gerade Apple ist ein eingeschworener Gegner von Adobes Flash Technologie. Steve Jobs hat zu Flash ein eigenes Whitepaper veröffentlicht, wieso auf Apple-Geräten kein Flash unterstützt wird, jedenfalls nicht nativ von Apple. Ebenso ist der Trend zu Plugin-losen Technologien ein Weg den auch das Internet einschlägt. In den Spezifikationen für HTML5/HTML (Living Standard) ist gezielt darauf hin gearbeitet worden in Zukunft auf Plugins; wie den Flashplayer; zu verzichten und nativ die Anzeige durch die Browserengines erledigen zu lassen. Das gilt sowohl für Video als auch für Audio-Daten. Es wurden sogar eigene Tags geschaffen, um das Einbinden von Multimedia in HTML zu standardisieren.


    Wo ich dir zustimme.. die Tage von Hardcopies sind gezählt, weil das ein Wunsch der Hersteller ist. Erstens ist dann die Herstellung billiger, zweitens kann man die Vertriebswege und Verbreitung besser kontrollieren (DRM) und drittens den Kunden mehr und mehr entrechten und/oder Kohle abknöpfen.

    kodela : Das mit den Problemen teurer Geräte von Markenherstellern habe ich, hoffentlich, damit erklärt, das diese Firmen wollen das nur ihre Standards laufen, weil sie entweder Lizenzgebühren dafür zahlen oder an der Entwicklung beteiligt waren. Schau blos mal früher, wie das mit den DVD-Playern war.. wir hatten eine 1500DM teuren Toshiba DVD-Player und der konnte NUR gekaufte DVDs (Du zahlst auf gekaufte DVDs nicht nur den Hersteller, sondern auch an die Verwertungsgesellschaften, da deutsches Gesetz so gestrickt ist, das du auf jeden Rohling/Drucker/Brenner eine Pauschalabgabe an die Verwerter abzuführen hast, auch wenn der Hersteller NICHT in einem Verwerterverband ist.), Ich hatte dazu noch einen; grad mal 250DM teuren; Yamakawa DVD-Player und der konnte alle damaligen Formate lesen und abspielen. Der Toshiba war nach Ablauf der Garantie nicht mehr reparierbar und hat gar nichts mehr abgespielt. der Yamakawa war so konstruiert, das ich dort problemlos das Laufwerk gegen ein handelsübliches DVD-Laufwerk für PCs tauschen konnte. Der Player ist über fast 8 Jahre problemlos gelaufen weil ich immer wieder billige single-Speed-Laufwerke einbauen konnte, wenn das Laufwerk am Ende war.


    Also.. es geht darum dich dazu zu zwingen dir etwas neues zu kaufen... darum sind Markenhersteller daran interessiert das NUR ihre Formate auf deinem Gerät laufen und darum können billige Anbieter dir mehr bieten und das obwohl sie Lizenzgebühren entrichten müssen. Einen teuren Player gibst du eventuell noch in die Reparatur (,natürlich nur bei einem zertifizierten Fachhändler für diesen Hersteller), einen billigen wirfst du weg und kaufst für weniger Geld; als eine Reparatur kosten würde; einen neuen, der wahrscheinlich noch mehr kann als der den du hast.


    Der Exilant

  • Komisch, ich hatte lange Zeit nur mit einer Sony TRV33 MiniDV Cam gefilmt und ich konnte mit jeder Software capturen. Aber die Zeiten sind ja vorbei, Gott sei Dank muß ich sagen, nicht immer eine komplette Stunde vorm PC hocken und hoffen das es keine DropFrames gibt. Da ist es jetzt mit dem direkten Übertragen mittels USB oder sonstigem schon viel besser geworden.

  • Hi,


    dann muss ich mir den Cameratypen merken, denn scheinbar ist die von meinem alten Herren mal wieder nicht von der Stange, sondern ein Teil, das mehr kann als die Handelsüblichen und daher auch immer was spezielles braucht, wens ums Capturen geht. Die wenigsten Leute schrauben ja bei ihren Kameras spezielle Objektive oder Linsenvorsätze auf, sondern filmen mit dem was mitgeliefert wird. Meine alte JVC ist da mehr von der Sorte "Hausfrauen-Camera" und hat daher wohl auch die (für die damalige Zeit) gebräuchliste Verbindung mittels IEEE1394 Kabel. Aber ich habe auch ein paar Tage gebaucht um das Capturen hinzubekommen, lag aber am Ende nicht am Kabel oder Betriebssystem, sondern an einem Wackler.


    Ach das waren noch Zeiten um MiniDVs auf den PC zu bekommen.. entweder brauchtest du einen speziellen (sauteuren) MiniDV/DV Recoder von Sony.. oder ein spezielles Deck für Videobearbeitung... heute einfach die SD-Karte raus und in den Kartenslot. Meine Dashcams im Auto laufen mit 32GB HCSDs und das funktioniert wunderbar.. nur um meine Ausritte auf meiner Dicken (a.k.a. Motorradtouren) zu filmen habe ich noch keine Lösung, weils entweder zu viel vibriert oder der Halter nicht richtig sich befestigen lässt.
    Eventuell leg ich mir doch irgendwann eine GoPro Hero zu, nur fürs Moppedfahren.


    Der Exilant

  • Solche Probleme habe ich aber noch nie gehört obwohl ich schon Jahre in div. Videoboards unterwegs bin. Wenn die Cam, egal von welchem Programm, über Firewire erkannt wurde, konnte es auch capturen ohne Probleme. Egal ob ProfiCam oder Consumer. Wenn dann machte das System die Probleme am PC aber nicht die Cam. Habe anfangs mit Win2k gearbeitet und dann mir extra einen PC gebaut mit WinXP drauf. Notebooks bei mir haben leider keinen Firewire nimmer.

  • Ja gut, bei uns ging es natürlich um Qualität UND um möglichst viele Möglichkeiten einen Film von einer Quelle zu capturen (Composite/RGB/etc.). Deswegen haben wir mit einem System gearbeitet, das separate spezielle und spezifische Hardware benötigte, damit man sowohl Analoge Filme capturen konnte, als auch von alten UMAX, 1Zoll MAZ, VHS-Quellen, Betamax, Beta-DV, DV oder MiniDV. Das Setup brauchte spezielle Connectorkarten zum PC, eine Jukebox die NUR SCSI-Festplatten konnte, einen Inputselektor mit den Eingängen und spezielle Software. Unser Quellmaterial kam entweder über alanogen Film (wie im Kino), oder als UMAX/1ZollMAZ/Beta/VHS/DV/MiniDV-Band oder bei den aktuellen Gonzo Produktionen auf DVDs. Also war Flexibilität gefragt.


    Dabei ging es echt nicht mit dem "Hausfrauen"-Zeugs.


    Aber dafür braucht die Kamera natürlich erstmal einen standartisierten Port (z.B. Firewire), wenn sie diesen nicht hat, bist aufgeschmissen.


    Die Kamera von meinem Vater ist natürlich jetzt auch nicht das was jeder kaufen würde, weil er immer spezielle Features will, wie z.. verwendung von austauschbaren Objektive, wenn möglich von anderen Herstellern, Linsenvorsätze usw. Die Kamera kann eine Menge, aber das hat wohl dazu geführt, das kein Platz mehr dafür da war, neben der Sony-eigenen Connectoren auch noch einen USB/Firewire Anschluss einzubauen. Klar eine Profi DV von Sony kann das alles.. ist aber auch 3mal so teuer und 10 mal so groß. Solche hatten wir auch.. für eigene Produktionen. Damals war es natürlich auch noch so, das die "normalen" Kameras alle von der Qualität her nicht als Broadcastfähig betrachtet werden konnten. Heutige Digicams sind (ab einer gewissen Kostenhöhe) gleichwertig mit 5,000 Euro teuren Profigeräten.


    Der Exilant

  • Ja da bist ja mit der Technik mitgegangen wie man sieht, ich habe VHS über den MiniDv Camcorder digitalisiert , geht bzw. ging nur mit entsprechenden Eingang. Aber Schluß jetzt, ist wirklich schon zu OT. :D