Problem mit Konvertieren/Speichern von DVD

  • Hallo Peter,


    Dein Problem ist nicht mit einer funktionierenden Doubellayerunterstützungin in den Griff zu bekommen, die hat der VLC sehr wohl. So wie es jetzt aussieht, lässt sich die DVD wegen eines besonderen Schutzes nicht kopieren.


    Wenn Du gleich mitgeteilt hättest, dass sich der VLC beim Versuch, die 6,3 GB-Datei zu laden, aufhängt, dann hättest Du uns beiden eine Menge Schreibarbeit ersparen können. Wer nur halbe Informationen liefert, kann keine brauchbare Antwort erwarten.


    Und was Webseiten zum Thema Handbrake angeht, da kann ich mir kein Urteil erlauben und schon gar nicht ein pauschales. Ich kenne nur eine Seite, über die ich dieses sehr wertvolle Programm bekommen habe.


    MfG, kodela

  • Quote

    Wenn Du gleich mitgeteilt hättest, dass sich der VLC beim Versuch, die
    6,3 GB-Datei zu laden, aufhängt, dann hättest Du uns beiden eine Menge
    Schreibarbeit ersparen können. Wer nur halbe Informationen liefert, kann
    keine brauchbare Antwort erwarten.

    Ich war mit halt nicht sicher ob es nicht am Netbook liegt, da dies 720p Dateien nur knapp abspielen kann.

  • Quote

    Was machst Du da genau, um von Handbrake einen Preview zu bekommen? Vielleicht finde ich damit heraus, was bei Dir falsch läuft.

    Na ich klicke da drauf. Es öffnet sich ein Fenster dort steht Start at Preview 1 Duration 10 (hab ich gesetzt)


    Handbrake ist für mich sehr schwer zu bedienen. Ich bin mit dem Rechner nur per VNC verbunden, da er an der Stereoanlage hängt, digitaler Bilderrahmen spielt und mittels externer Festplatte meine größeren Daten beherbergt. Sämtliche Aufklappmenüs in Handbrake sind in VNC nicht sichtbar. Ich klicke also blind oder muss aufstehen und hingehen. Weiterhin kann ich das Programm nur mit Alt + F4 schließen, da der obere Teil des Programms aus meinem Bildschirm herausguckt und nicht angeklickt werden kann. Die Netbooks haben halt nur 600 Pixel in der Höhe und schlecht programmierte Software erkennt man damit sofort...

  • Hallo Peter,


    Na ich klicke da drauf. Es öffnet sich ein Fenster dort steht Start at Preview 1 Duration 10 (hab ich gesetzt)


    Tut mir Leid, das ist doch keine Antwort. Ich frage Dich, was Du genau machst, um von Handbrake einen Preview zu bekommen und Du antwortest: "Na ich klicke da drauf."


    Ok, ich habe es jetzt selbst gefunden. Oben in der Titelzeile kann über das vorletzte Icon der Preview eingeschaltet werden. Ich empfehle Dir auf diese Option zu verzichten.


    Gute Nacht, kodela

  • Hi Peter M,


    ich komme beruflich aus den Mediensektor und daher arbeite ich anders, als der Durchschnitts-Computernutzer. Ich habe sogar einige Zeit Filme digitalisiert, geschnitten und für (Verkaufs-)DVDs gemastert.
    Ein Film auf einer (gekauften) DVD kann bis zu 9GB groß sein. Das hängt davon ab, ob eine Single-Layer oder eine Double-Layer DVD vorliegt. Bei BluRays gibt es das übrigens auch, mit den zwei Schichten. Um beste Qualität zu erhalten würde ich das Rohmaterial einfach mal vom VOB-Container in einen "One-File"-Container umwandeln, in welchem es auf dem Datenträger liegt (bei DVDs ist das MPG2), ohne Kompressions-"versuche". Dabei entsteht weder größere Dateimengen noch ein Qualitätsverlust. Die Daten werden einfach von einem Container in einen anderen umgepackt.
    Danach nutze ich das Programm MediaCoder, welches mir umfangreiche Einstellmöglichkeiten bietet und sehr gute Qualität, z.B. durch 2/3-Pass Encodierung. Es gibt aber auch andere Gute Programme, die ebenfalls eine gewisse Einarbeitungszeit benötigen, wie VirtualDub.
    Als ich berufsmäßig Filme für DVDs kodiert habe haben wir auch immer mehrere Probe-Encoding durchgeführt, damit wir die beste Qualität bei geringster Datengröße erreichen konnten. Dazu haben wir kleine (ca. 5 Minuten) Ausschnitte des Films probehalber ins gewünschte Format gewandelt und dann geschaut, welche Kompressionseinstellungen die besten Ergebnisse erzielten. Erst als das klar war, haben wir den gesamten Film, mit eben diesen, encoderiert. Auch haben wir ein spezielles Encoderprogramm dafür verwendet und nicht eine Leatherman-Software wie den VLC. Für jede Aufgabe das richtige Werkzeug, keine Multitool-Lösungen. Wenn das möglich wäre, dann bräuchte man in einer Autowerkstatt kein Spezialwerkzeug, sondern nur einen Ratschensatz und ein schweizer Messer um alle Autos bestmöglich zu warten/reparieren.


    Fazit: Für beste Qualität bei geringster Dateigröße muss man die richtige Software verwenden UND Zeit investieren.


    Seit mir nicht böse.. der VLC IST ein spitzen Abspielprogramm für lokale und Netzwerkdaten.. aber ein Abspielprogramm, kein Encoder oder Transcoder.. also erwartet nicht das er auch die gleiche Qualität bei den "Zusatzfunktionen" bringt, die Programme bringen, welche speziell für einen bestimmten Zweck konzipiert wurden.


    der Exilant

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    Tut mir Leid, das ist doch keine Antwort. Ich frage Dich, was Du genau machst, um von Handbrake einen Preview zu bekommen und Du antwortest: "Na ich klicke da drauf."

    Bitte nochmal bei Posting Nr. 19 gucken. Da bin ich doch ausführlich drauf eingegangen.


    @Exilant

    Quote

    Um beste Qualität zu erhalten würde ich das Rohmaterial einfach mal vom
    VOB-Container in einen "One-File"-Container umwandeln, in welchem es auf
    dem Datenträger liegt (bei DVDs ist das MPG2), ohne
    Kompressions-"versuche".

    Mit welchem Programm machst du das?
    Danke für die weiteren Tips.

  • Hi Peter,


    um die VOBs von der DVD auf Festplatte zu bekommen, dafür hat Kodela ein feines Java-Tool geschrieben, den VOB-Packer, frag ihn einfach mal danach. Programme gibt es viele um VOBs in MPEG zu wandeln, z.B. DVDFab, TMPEnc oder Handbrake. Geht auch mit dem MediaCoder vom MediaCoder HQ... einen guten Tipp (unter Windows) kann ich dir leider nicht geben, da ich rechenintensive Videobearbeitungsaufgaben schon lange nicht mehr unter Windows erledigen lasse, sondern hier ein Betriebssystem mit dem Pinguin nutze. Geht in weit weniger Zeit mit gleich guten Resultaten. Das ist da auch so einfach, das selbst mein Vater mit seinen 71 Jahren das hin bekommt und der bearbeitet eine Menge Videos.


    Mit DVDFab und TMPEnc (keine Freeware, kein OpenSource!) habe ich aber sehr gute Erfahrungen gemacht, ebenso mit Handbrake. Aber wenn du das wandeln mit dem VLC hinbekommst, als MPEG2 nicht gleich als MP4, dann nutz das weiter und dann nimm einen Encoder/Transcoder um die Dateigröße zu reduzieren. Weil dann dein Rechner nicht nur die Daten aus dem VOB-Stream demuxen muss und in ein anderes Format umkodieren, was scheinbar zu viel Rechenleistung für dein Setup braucht und das wohl der Grund dafür ist, das nach einer Stunde das ganze holpert.


    Der Exilant

  • Ok gerade Java installiert und mit dem VOB-Packer probiert. Wenn ich die Datei VTS_01_1.vob auswähle steht da folgende Meldung in der Statuszeile: Es wurde keine gültige Quelldatei eingegeben. Sie können erneut wählen.
    Erst die VTS_02_1.vob wird akzeptiert. Leider hatte ich dann nicht den Hauptfilm sonder einen Bonusfilm.


    Funktioniert denn der VOB-Packer mit kopiergeschützten Doublelayer DVDs?


    Nochmal meine Frage: Woran erkenne ich welche VOB Dateien zum Hauptfilm gehören. VLC, Handbrake und so erkennen dass Kapitel -13 dazu gehören. Wie sehe ich zu welchen VOB Dateien die gehören?


    @Exilant
    Nichts gegen Linux auf einem DesktopPC aber auf dem Netbook habe ich die Befürchtung dass das Strommanagement, die Ruhezustände, die FN-Tasten und diverse spezifische Hardware Probleme machen könnten. Mal ganz abgesehen von den riesigen Updates über meine limitierte umts Verbindung. Außerdem verwende ich fast die selbe Software unter Windows wie unter Linux.


    Quote

    Weil dann dein Rechner nicht nur die Daten aus dem VOB-Stream demuxen muss und in ein anderes Format umkodieren, was scheinbar zu viel Rechenleistung für dein Setup braucht und das wohl der Grund dafür ist, das nach einer Stunde das ganze holpert.

    Das Netbook rendert regelmäßig mit Blender geschnittene FullHD-Videos mit 50fps und 28000kBit/s. Allerdings meistens nur bis 5 min.

  • Siehste.. immer mehr Informationen...


    also das mit den VOB dateien ist so.. die sind nicht als eine durchgehende Datei auf dem Datenträger, wegen der Dateigröße.. alte Systeme haben Probleme beim Addressieren von Dateien über eine gewissen Größe. Darum hat man die VOB-Streams auf mehrere Dateien aufgeteilt. Wenn mehrere VOB-Ströme vorhanden sind, dann sind das getrennte Filme, die man nicht in einen Stream packen wollte. Bei Fernsehserien DVDs liegen oft die einzelnen Episoden in einem Stream, aber das Bonusmaterial in einem separaten Stream. Wie das angelegt wird, ist wirklich eine Frage wie der gerade gelaunt war, der mit dem Mastern einer DVD beauftragt wurde. Da kannst echt dich spielen wie blöde.
    Da gab es mal ein Programm das konnte die Dateistruktur analysieren, die auf einer DVD liegt, um zu sehen was und wie gemacht und angelegt wurde.
    Auch haben manche Hersteller "gezielt" Fehler eingebaut hat um bestimmte Teile eines VOB-Streams nur mit Playern, aber nicht mit Rippern lesen zu können. Das scheint der Grund zu sein, wieso du nur den Bonus zu sehen bekommst, nicht aber den Hauptfilm. Warte mal, da gab es ein Tool (keine Ahnung ob das noch weiterentwickelt wurde) das sich One-Klick-DVD-Ripper nannte. war zwar nicht das schnellste Programm.. ABER dafür unheimlich verlässlich, weil es die (vorher erwähnten) Fehler schlichtweg irgnoriert hat. Nur bei physischen Beschädigungen einer DVD hat das Teil aufgegeben. Probier das mal.


    Ach.. das kann auch der Grund sein, wieso das so lange braucht und dann keine anständigen Ergebnisse liefert.. weil die DVD (als Kopierschutz) eben genau solche Fehler mitbekommen hat. Probier mal andere DVDs.


    Was das beim VOB-Packer betrifft.. da ist Kodela der Spezialist...


    wegen Linux auf Netbooks.. früher (als Netbooks von in Mode waren) gab es spezielle Netbook-Remixe mancher Distributionen, heutzutage hat man das aber aufgegeben und die Treiber für FN-Tasten,Touchpads,etc. einfach ins Systemimage eingebaut, bei der Hardwareerkennung während der Installation entscheidet der Installer dann, ob diese Treiber/Software mit installiert wird. Ich hab mal nem Spezl auf ei altes Acer Netbook Lubuntu 12.04 draufgepackt, weil er und ich kein Win7-Starter hatten. Bei dem Teil läuft alles problemlos, WLAN, Browser, Youtube, FunktioNs-Tasten.. alles was er braucht wenn er in der Dyalyse liegt. Das Touchpad und die Festplatte waren schon vorher hin, die hat der Fall vom Küchentisch gekillt.


    Der Exilant

  • So fast geschafft. Da der Film ja abgespielt werden kann mit VLC hab ich einfach auch nur den letzten Teil, wo immer entweder Ton oder Bild fehlten mit der Aufnahmefunktion mitgeschnitten. Jetzt hatte ich 2 Teile. Einmal den ganzen Film mitgeschnitten und ab 1h 50min ohne Bild und einmal den letzten Teil mit Ton und Bild.
    Dann habe ich mit dem Video Sequence Editor von Blender den ersten Teil beschnitten und beide Teile hintereinander gereiht und gerendert mit 720x576. Jetzt habe ich auch an den Seiten schwarze Balken und lange Gesichter :-(


    Sind die schwarzen Balken in der Aufnahme von VLC schon mit drin oder nicht? Wo sieht man denn welche Maße der eigentliche Film hat? Wie kriege ich den Film ohne die schwarzen Balken gerendert? Muss ich nur einfach eine andere Pixelzahl bei der Höhe angeben?

  • Hallo Peter,


    zunächst einmal zu dieser Aussage von Dir:


    ... Wenn ich die Datei VTS_01_1.vob auswähle steht da folgende Meldung in der Statuszeile: Es wurde keine gültige Quelldatei eingegeben. Sie können erneut wählen. ...


    Diese Meldung ist in meinem Programm vorgesehen, jedoch nur für den Fall, dass die selektierte Datei entweder nicht in dem Format "VTS_nn_1.VOB" ist oder es zu einer existierenden Datei im Format "VTS_nn_1.VOB" keine Folgedatei gibt, also keine Datei "VTS_nn_2.VOB".


    Wenn Du also tatsächlich die Datei VTS_01_1.vob ausgewählt hast und die genannte Fehlermeldung ist gekommen, dann dürfte es auf Deiner DVD keine (lesbare) Datei VTS_01_2.vob und damit auch nichts geben, was gepackt werden könnte.


    Bitte prüfe das einmal. Wenn es die Datei VTS_01_2.vob gibt, dann prüfe doch bitte, ob Du sie im VLC öffnen kannst. Wenn Du sie nicht öffnen kannst, dann ist entweder die DVD beschädigt oder vom Produzenten bewusst so manipuliert, dass die Folgedatei nur unter bestimmten Bedingungen geöffnet werden kann.


    Kannst Du einmal einen Screenshot von der Anzeige des Explores zum Inhalt des VIDEO_TS-Ordners bringen?


    Nun zu den "schwarzen Balken". Du frägst, ob die in der Aufnahme von VLC schon mit drin sind oder nicht?


    Dumme Gegenfrage: Du kannst doch die von Dir erstellten Aufnahmen mit dem VLC ansehen. Sind da schwarze Balken?


    MfG, kodela

  • Es gibt keine VTS_01_2.vob. Siehe Bilder im Anhang

    Quote

    Nun zu den "schwarzen Balken". Du frägst, ob die in der Aufnahme von VLC schon mit drin sind oder nicht?


    Dumme Gegenfrage: Du kannst doch die von Dir erstellten Aufnahmen mit dem VLC ansehen. Sind da schwarze Balken?

    In der normalen Ansicht beim VLC sind oben, unten, links und rechts schwarze Balken. Im Vollbildmodus sind nur noch unten und oben schwarze Balken. Ich weiß aber nicht ob die im Film mit drin sind oder vom VLC erzeugt werden, da mein Monitor kein 16:9 Format hat. Unter Codec wird angezeigt im VLC als Auflösung 720:576. Rein rechnerisch komme ich bei einer Breite von 720 auf 405 in der Höhe bei 16:9.

  • Hallo Peter,


    was Du da hast, ist keine DVD mit den üblichen Standards. Zum einen beginnt der Hauptfilm nicht mit der VTS_01_1.VOB-Datei. Mit der VTS_02_1.VOB-Datei beginnt ein Bonusfilm. Zum anderen gibt es mit den übrigen VTS_nn_1.VOB-Dateien keinen zusammenhängenden Block mehr, welcher der Größe Deines Videos entsprechen würde.


    Da stellt sich natürlich die Frage, wo denn die Dateien für das Hauptvideo sind. Das herauszufinden, müsste relativ einfach sein. Du kannst ja jede einzelne VOB-Datei über den VLC öffnen und wiedergeben. Auf diese Weise kannst Du feststellen, welche die erste, zweite und so weiter bis zu der Datei, die die letzte ist.


    Diese Dateien kopierst Du nun in einen eigenen Ordner auf der Festplatte und benennst sie dort so um, dass die erste Datei die Bezeichnung VTS_01_1.VOB, die zweite VTS_01_2.VOB und so weiter bis zur letzten, jede die ihrer Position im Video entsprechende Bezeichnung bekommt.


    Nun kannst Du diese Dateien mit dem VOB-Packer zu einer Datei zusammenfassen.


    Ich bin mir nicht sicher, ob Du damit Erfolg haben wirst, aber einen Versuch wäre es wert.


    MfG, kodela

  • Ja.. die Pixel und das Seitenverhältnis.. das hat schon manchem durchwachte Nächte gekostet.


    Ein paar Infos..


    Also.. die Standardauflösung für DVDs ist 720x576px... egal ob 4:3 oder 16:9 (16:9 und HD waren zu der Zeit als man DVD-Video entwickelt hat noch nicht mal feuchte Gedanken eines Marketingmanager), daher hat man das als Standardauflösung so festgesetzt.. Filme im Kino haben ein anderes Format... (z.B. 2,3:1 etc.) aber (ausser direkt2Video) Filme laufen im allgemeinen erstmal in Kino.


    Huston, wir haben ein Problem!


    Jetzt muss man also die Filme auf 4:3 bringen... da gab es verschiedenste Ansätze.. entweder die schwarzen Balken.. oder schwarze Balken und links/rechts einfach was vom Film abschneiden.. Das "Letterbox"-Beschneiden... oder Pan und Scan, so das Abschneiden links und rechts einen Muster folgte, je nachdem was auf dem Film zu sehen war und was wichtig war und z.T. hin und her geschwenkt wurde.. kommt ja blöd, wenn links ein Charakter abgeschnitten wird, der aber grad was sagt...
    Dann kam 16:9 und die DVD-Hersteller wollten natürlich nicht, das die, welche sich (damals) schweineteure 16:9 Glotzen gekauft haben, grantig werden, weil sie jetzt nicht (wie erwartbar) dünnere schwarzen Balken oben und unten hatten, sondern auch noch links und rechts. Vergl. 16:9 ungleich 2,3:1
    Jetzt haben ein paar schlaue Leute sich dazu Gedanken gemacht und sind auf die Idee gekommen, da ja pixelorientierte Darstellungsgeräte (Monitore/LCD-,Plasma-, LED-Glotzen) die Zukunft sind, und zeilenorientierte Geräte (der klassische Röhren-Monitor/fernseher) auf Grund der Herstellungkosten irgendwann obsolet werden (sollen) da was zu machen.. Man kam auf die Sache mit den quadratischen/amorphen Pixeln. Das heißt jetzt..Bildpunkte können als fix rechteckig oder flexibel definiert werden. Auch noch ist da die Sache mit den verschiedenen Formaten. Je nachdem wo man seine Glotze gekauft hat, war das Gerät ausgelegt dafür Filme im PAL/Secam oder NTSC Format abzuspielen. DVDs sollten aber für alle "Regionen" gehen, es sei denn die waren Regionalcode frei, aber das ist ein anderes Thema...
    Jedenfalls.. diese amorphen Pixel sind der Grund für die langen Gesichter, selbst bei himmelschreiend lustigen Komödien. Es wurden Zeilen gespart, aber vom Anzeigegerät wieder reingerechnet...


    Was das Standard DVD von Kodela angeht.. sorry.. mein Freund.. aber... wie schon in einem vorherigen Posting erwähnt.. ist es immer der Gusto(dessen, der das DVD Master produziert), der entscheidet, welche Filmdaten im VOB1 Stream liegen. Da gibt es keinen Standard, hat es auch NIE gegeben, weils auf Grund des Aufbaus einer DVD komplett und vollkommen wurst is.. es hat sich aber so eingebürgert.. zwecks der besseren Übersichtlichkeit beim Authoring einer DVD. Aber MÖGLICH ist alles. Entscheidend sind hier beim Authoring das was der Typ will, wenn er ein Master baut. Glaubs mir.. ich rede da aus Berufs(erfahrung).


    So, das wars dann von mir...


    Der Exilant

  • Hallo Exilant,


    es tut zwar nichts zur Sache und vermutlich ging es Dir auch hier nur um Selbstdarstellung, aber wenn Du Dich da immer auf Deine Berufserfahrung berufst, dann frage ich mich schon, warum Du immer wieder Behauptungen aufstellst, die mir eher aus dem hohlen Bauch zu kommen scheinen.


    Du schreibst:


    Quote

    ... Was das Standard DVD von Kodela angeht.. ist es immer der Gusto(dessen, der das DVD Master produziert), der entscheidet, welche Filmdaten im VOB1 Stream liegen. Da gibt es keinen Standard, hat es auch NIE gegeben, weils auf Grund des Aufbaus einer DVD komplett und vollkommen wurst is.....


    • Die Verzeichnisstruktur und Dateinamen einer DVD sind ... standardisiert. Folgende Struktur muss im Dateisystemformat UDF gegeben sein, damit eine maximale Kompatibilität mit jedem DVD-Player sichergestellt ist: (siehe dazu Wikipedia).


    • Nie wurde von mir behauptet, dass im VOB1 Stream (was ist das eigentlich, Du meinst wohl in den Dateien, deren Namen mit VTS_01_ beginnt, gefolgt von einer laufenden Nummer ab 1 und mit .VOB endet) bestimmte Filmdaten liegen müssten.


    • Geschrieben habe ich aber hier zur Fehlermeldung, die Peter vom VOB-Packer erhalten hat, dass die ... Datei [gemeint war die erste Datei des Videos] entweder nicht im Format "VTS_nn_1.VOB" sei oder es zu einer existierenden Datei im Datei im Format "VTS_nn_1.VOB" keine Folgedatei gäbe, also keine Datei "VTS_nn_2.VOB". Ich habe also bewuss für die 01, bei Dir der VOB1 Stream, nn gesetzt. Die erste Datei der Hauptdatei muss also nicht die Datei "VTS_01_1.VOB" sein, es kann auch zum Beispiel "VTS_04_1.VOB" sein.


    • Hast Du Dir einmal die von Paul geposteten Bilder angesehen und Dir überlegt, wo da die Hauptdatei sein könnte, vermutlich nicht.


    Was die schwarzen Balken anbelangt, schön dass Du das so locker aus der Historie erklärst. Ob das für Paul sehr hilfreich ist, weiß ich nicht.


    MfG, kodela

  • Glaubs mir einfach.. ich habe schon so einige DVDs gemastert, daher berufe ich mich auf meine Berufserfahrung. Ja.. da gibt es Standards.. z.B. die Sprungmarken gesetzt werden müssen, wie Kapitel angelegt usw. aber es gibt keine Standards, wo z.B. der Mainfeature zu liegen hat, ob Extras im selben Datenstream zu liegen haben oder nicht.


    Wie ich schon schrieb, liegt es im Gusto dessen, der das Autoring erledigt... und/oder was er an Ausgangsmaterial vorliegen hat. Ich könnte da jetzt wirklich ein neues Testament zu dem Thema schreiben, aber es bringt nichts.


    So long and thanks for all the fish


    Der Exilant

  • Danke Exilant für die tolle Erklärung. Amorphe Pixel ist wohl das Stichwort. Oder heißt es anamorph?


    Ich hab in der Zwischenzeit mal im Video Sequenz Editor von Blender die Balken mit der Crop Funktion abgeschnitten. 70px von oben und 70px von unten sahen gut aus. Und gerendert in dann 720x436 (576-70-70). Und schöne Sch***e ist. Im VLC Standardansicht habe ich gefühlt eine 4:3 Anzeige und links und rechts Schwarze Balken. Klicke ich auf Vollbild habe ich den ganzen Bildschirm voll Bild ohne schwarze Balken (1024x600) und schöne lange Gesichter ;-)
    So ist es wohl falsch.


    Die Frage ist, wie mache ich es denn richtig?
    Vielleicht mit Crop die schwarzen Balken 70px oben und 70px unten angeben und dann trotzdem 720x576 rendern?


    kodela
    Danke für den Tipp mit dem Umbenennen. Ich hab die richtige Reihenfolge der vob-Dateien irgendwie nicht heraus bekommen. Probiere ich vielleicht später noch einmal. Ich probiere lieber erst noch einmal die mitgeschnittenen mpeg2-Teile im Videoschnittprogramm so zu rendern, dass es richtig dargestellt wird.


    Ich kenne den DVD-Standard nicht. Aber selbst wenn es einen Standard gäbe, der eine genau bestimmte Struktur beschreibt, würde er für den Kopierschutz wahrscheinlich außer Kraft gesetzt, solange das Bild auf dem Player richtig angezeigt wird. Um andere Programme in die Irre zu führen z.B.



    Kleine thematische Ausflüge in andere Betriebssysteme stören mich überhaupt nicht. Ich mag Linux. Und der kleine Ausflug in Pixel und Seitenverhältnis war für mich sehr erhellend.

  • Der Versuch von gestern mit blender die beiden VLC-mpeg2-Mitschnitte zusammen zu hängen und zu konvertieren ging mal gründlich schief:

    Quote

    Vielleicht mit Crop die schwarzen Balken 70px oben und 70px unten angeben und dann trotzdem 720x576 rendern?

    Ergebnis ist ein Film mit dicken schwarzen Balken an den Seiten! Und noch längeren Gesichtern.
    Wo ist der Fehler?
    Auf dem mpeg2-Mitschnitt stimmen die Bildverhältnisse noch.
    Zusammenschnitt gerendert 720x576 gibt lange verzerrte Gesichter.
    Zusammenschnitt gerendert mit crop oben 70px und unten 70px Rendergröße 720x436 (576px-70px-70px) gibt lange verzerrte Gesichter.
    Zusammenschnitt gerendert mit crop oben 70px und unten 70px Rendergröße
    720x576 gibt noch längere verzerrte Gesichter!
    Wie macht man das denn nun? Wie sind die korrekten Einstellungen?
    Könnte man auch mit dem VLC die Dateien zusammenfügen und konvertieren?

  • Ich habe eine tolle Seite gefunden, die wohl das Problem erklärt: http://encodingwissen.de/videobild/anamorph/mpeg-4


    Es gibt sogar ein Preset in Blender dafür. Jetzt werden die beiden Filmteile mit Crop beschnitten um 70px oben und unten und gerendert mit 720x576 und einer Pixel Ratio von x=16 und y=11.
    Ergebnis: leider wieder Eierköpfe!
    Eigentlich sollte jetzt dem VLC-Player das 16:9 Seitenverhältnis als Flag im Film mitgegeben werden und dieser sollte es entsprechend stretchen. Also die empfohlene Variante auf der o.g. Webseite nur Cropping.


    Bin immer noch am Fehler suchen. Kann einer helfen?